Cobra-Filmkritik: Die Besetzung von Vikram ist zu ehrgeizig für ihr eigenes Wohl


Ajay Gnanamuthus Cobra ist die Art von Film, den man sowohl schätzen als auch bemängeln möchte. Es verdient Anerkennung dafür, dass er Vikram seinen ehrgeizigsten Film der letzten Jahre gegeben hat, und der Star hatte so viel Spaß daran, eine Rolle zu spielen, die nicht nach Helden schrie. Für den größten Teil des Films war es eine Figur, die kontrollierte Leistung verlangte, und das war etwas, das für ihn selbstverständlich war. Der Grund, warum Sie diesen Film bemängeln möchten, ist, dass er eine zu lange Vorführzeit hat, die nach einem gewissen Punkt ziemlich ermüdend wird. Weiterlesen: Vikram reagiert auf „Bollywood-Boykott“-Aufrufe und sagt, er verstehe es nicht

Eine Serie von Attentaten auf einige der führenden Politiker der Welt hat dazu geführt, dass der türkische Interpol-Offizier Aslan (Irfan Pathan) nicht schlafen konnte. Mit Hilfe eines Kriminologiestudenten aus Chennai erfährt Aslan, dass ein Verbrecher namens Cobra für alle Morde verantwortlich ist, aber seine Identität bleibt ein Rätsel. Aslan reist nach Chennai, um mit der örtlichen Polizei zusammenzuarbeiten, um den Mörder zu fassen. Vikram spielt Mathiazhagan, einen genialen Mathematiker, der ein asketisches Leben führt. Aslans Ermittlungen zeigen, dass Cobra auch ein Mathe-Genie sein kann und plötzlich deuten alle Hinweise auf Mathi, der in den Fall verwickelt ist. Ist Mathi wirklich Cobra? Und wenn ja, warum hat er den Mord begangen? Dies bildet den Kern der Handlung.

Die überehrgeizige Cobra ist sowohl ein Geschenk als auch ein Fluch. Ehrgeiz zeigt sich in dem Versuch des Films, die Skala in Bezug auf Größe zu erweitern, was sich in weiten Teilen der ersten Hälfte zeigt. Das zeigt sich auch beim Schreiben, besonders wenn der Film Theorien aus der Mathematik verwendet, um Kriminalität sehr interessant zu machen. Leider ist diese brillante Phase nur von kurzer Dauer, da der Film gegen Ende vorhersehbar ist. Es gibt Fälle, in denen sich der Film zu sehr bemüht, ehrgeizig auszusehen, und dies ist auch einer der Gründe, warum die Erzählung nach der Wendung der Handlung nie von Dauer ist.

Dieser Film braucht definitiv eine bessere Besetzung. Abgesehen von Vikram, der in der Auswahl der anderen Hand glänzte, hatte der Rest der Nebendarsteller kaum Einfluss. Roshan Mathew, bisher in seiner Karriere im Allgemeinen locker und überzeugend genug, spielt eine sehr beunruhigende negative Rolle. Dies sind schlecht geschriebene Charaktere, die nach einem bestimmten Punkt nervig werden.

Dann gibt es den ehemaligen Cricketspieler Irfan Pathan, der als leitender Ermittler des Falls begann, aber langsam ins Abseits gedrängt wurde, um nutzlos zu sein. Außerdem ist es wirklich ärgerlich, die Schauspieler zu sehen, deren Zeilen auf Tamil synchronisiert sind, wenn man deutlich sehen kann, dass ihre Lippensynchronisation schrecklich falsch ist. Das ist Vikram, der den ganzen Film getragen hat.

Cobra könnte ein viel effektiverer Thriller sein, wenn er nicht zu lang wäre. Es kann auch einen sehr langweiligen romantischen Track loswerden, der kaum dazu beiträgt, das Publikum zu beschäftigen.

Film: Kobra

Direktor: Ajay Gnanamuthu

Gießen: Vikram, Srinidhi Shetty, Roshan Mathew und Irfan Pathan

Ott: 10